FrauenOrte in Anhalt

Frauengeschichten erfahren

FrauenOrte entlang der Route

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Ansicht des Johannbaus

Schloss Dessau

Durch Henriette Catharina erhielt Anhalt-Dessau bei seinem Wiederaufbau nach dem 30-jährigen Krieg unter Johann Georg II. wesentliche wirtschaftliche und kulturelle Impluse aus den fortschrittlichen Niederlanden. Ihre umsichtige Regentschaft (1693 – 1698) für den unmündigen Erbprinzen Leopold I. war durch kluge Besonnenheit und Willensstärke gekennzeichnet.
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Schloss Luisium

Schloss Luisium

1774 schenkte Fürst Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau den unweit des Dessauer Residenzschlosses gelegenen „Vogelherd“ seiner Gemahlin Louise Henriette Wilhelmine, geb. von Brandenburg-Schwedt. Die intimen Wohnräume des Hauses sind u. a. mit zahlreichen Allegorien auf weibliche Tugenden wie etwa Sanftmut, Zähmung der Begierde oder Treue und Freundschaft geschmückt.
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Landesbehördenhaus Dessau

Landesbehördenhaus Dessau

ehem. Sitz des Anhaltinischen Landtages

Im Zuge der Novemberrevolution wurde 1918 das aktive und passive Wahlrecht für Frauen eingeführt – ein Recht, das die Frauen in Deutschland seit 1848 forderten. Im Freistaat Anhalt durften die Frauen erstmals am 15. Dezember 1918 wählen. Aber erst ein Jahr später zog die erste Frau,  Marie Kettmann, als Nachrückerin in den Landtag ein.
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Bauhausgebäude Dessau

Bauhaus Dessau

Mit Gründung der Weimarer Republik hatten Frauen endlich auch freien Zugang zu Kunsthochschulen erhalten, und sie nutzten ihre Möglichkeiten: Im April 1919 schrieben sich die ersten Studierenden am neu gegründeten „Staatlichen Bauhaus Weimar“ ein – gut die Hälfte von ihnen war weiblich.
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Schloss Oranienbaum Rückansicht

Schloss Oranienbaum

Henriette Catharina entstammt dem Hause Oranien-Nassau, einem der vornehmsten Höfe und bedeutendsten Dynastien Europas. Die Verbindung mit dem Fürsten Johann Georg II. von Anhalt-Dessau (1627–1693) wurde ein wichtiger Beitrag zur Fortsetzung der oranischen Dynastie für das Fürstentum Anhalt erbracht. Manufakturen wurden gegründet, die Stadt Dessau erhielt ein neues Gesicht, mit Deichen und Kanälen wurden weite Teile des Landes urbar gemacht, es wurden Schulen und Altersheime errichtet.
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Blick in die Sammlang Katharina II.

Sammlung Katharina II. in Zerbst

Die Prinzessin Sophie Auguste Friederike von Anhalt-Zerbst war als russische Zarin Katharina II. (1729 – 1796) die mächtigste und einflussreichste Frau des 18. Jahrhunderts. Die „Sammlung Katharina II.“ ist Ausgangspunkt für einen Stadtrundgang entlang der vollständig erhaltenen Stadtmauer, vorbei an geschichtsträchtigen Orten der Mädchenschulbildung.
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Jenny Hirsch aus Zerbst

Geburtshaus Jenny Hirsch in Zerbst

Frauenrechtlerin, Redakteurin, Schriftstellerin

Die aus einem jüdischen Elternhaus in Zerbst stammende Jenny Hirsch (25.11.1829 – 10.03.1902) wurde eine der führenden Persönlichkeiten der frühen bürgerlichen Frauenbewegung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
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Gedenkstein Maria Barbara Bach

Friedenspark Köthen

Am 20.10.1684 wurde Maria Barbara, die fünfte und jüngste Tochter des Organisten und Stadtschreibers Johann Michael Bach in Gehren geboren. In Arnstadt begegnete Maria Barbara ihrem seit 1703 an der Neuen Kirche (Bachkirche) als Organist angestellten Großcousin Johann Sebastian Bach. Vier Jahre später heirateten beide am 17. Oktober in Dornheim.
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Angelika-Hartmann-Denkmal in Köthen

Angelika-Hartmann-Denkmal in Köthen

In ihrer Geburtsstadt Köthen gründete Angelika Hartmann 1864 als alternative Einrichtung zur „Kinderbewahranstalt der Heinrichs-Stiftung“ den ersten konfessionsfreien Kindergarten (heute Ärztehaus), in dem sehr erfolgreich die Spielpädagogik F. W. A. Fröbels (1782 – 1852) umgesetzt wurde.
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Gedenkstätte Euthanasie in Bernburg

Gedenkstätte für Opfer der NS-„Euthanasie“ Bernburg

In der „Euthanasie“-Anstalt Bernburg wurden zwischen 1940 und 1941 mehr als 9.000 Insassen von Heil- und Pflegeanstalten in einer Gaskammer getötet. Der Tod dieser Menschen wurde mitgetragen und mitverantwortet durch Frauen, die sich kritiklos auf die Seite des nationalsozialistischen Regimes stellten und im Verwaltungs- wie im pflegerischen Bereich ihren Beitrag zum organisierten Massenmord leisteten.
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Ausstellung historischer Fotoapparate im Industrie- und Filmmuseum Wolfen

Industrie- und Filmmuseum Wolfen

Die Filmfabrik Wolfen war 85 Jahre Arbeitsplatz für viele Frauen der Region. Flinke Frauenhände wurden bei der Konfektionierung der Filme und der Herstellung von Chemiefasern benötigt. Mit über 8000 weiblichen Beschäftigten galt die Filmfabrik in den 80er Jahren als größter Frauenbetrieb der DDR.
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