Steinbruch Möhlau

Erholung und Ruhe finden die Besucher im Möhlauer Steinbruch, in dem früher ein Vulkan existierte. Große Mengen des Steinmaterials wurden für den Bau des künstlichen Vulkans auf der Insel Stein im Wörlitzer Park im Gartenreuch Dessau-Wörlitz verwendet. Heute ist der Steinbruch als großer Park ein Ort der Ruhe und lädt zu einem Spaziergang über Brücken an drei Seen oder einem Picknick ein.


Foto: Im Steinbruch Möhlau © Marit Schaller - Stadt Gräfenhainichen

Steinbruch Möhlau

Am Park
06772 Gräfenhainichen, OT Möhlau

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Herbst im Steinbruch Möhlau
© Marit Schaller - Stadt Gräfenhainichen

Im Steinbruch Möhlau
© Marit Schaller - Stadt Gräfenhainichen

Vor etwa 290 Millionen Jahren existierte in Möhlau ein Vulkan, der letzte in der Halleschen Vulkanreihe. Vorrangig Porphyr war entstanden und mehrere Jahrhunderte lang auch mittels Sprengstoff abgebaut worden. Verwendet wurde es als Baumaterial für Haus- und Straßenbau und als Muldeuferbefestigung.
Der Steinbruch wurde 1935 mit drei Seen, steilen Felswänden, Pavillon und Brücke zum Park umgestaltet. Hinzu kamen Anpflanzungen, Wege und im Jahr 1951 eine Freilichtbühne. Um dieses 5 Hektar große Kleinod werden die Möhlauer beneidet. Die Anlage ist zum "Geschützten Park" erklärt worden.