Marktbrunnen

Der Stadtgründer-Albrecht der Bär-, Markgraf von Brandenburg, war im 12. Jahrhundert einer der einflussreichsten Fürsten. Als treuer Bundesgenosse des Kaisers führte er zahlreiche Kriege zur Vergrößerung des Reiches. Nach der völligen Unterwerfung des Wendenlandes berief Albrecht Ansiedler von Rhein und den Niederlanden in die verödeten Gebiete an Elbe, Havel und Spree, welche Städte wie Berlin, Cölln an der Spree und Aken gründeten.

Die Sockelumschrift lautet daher wie folgt: "Wir Albrecht der Bär Markgraf von Brandenburg 1100-1170 gründeten die Stadt Aken nahe des festen Platzes Gloworp."


Foto: Auf dem Markt in Aken © H. Brünig - Stadt Aken (Elbe)

Markt 1
06385 Aken (Elbe)

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Marktbrunnen
© Landkreis Anhalt-Bitterfeld

Mit Umhang, Trinkpokal und Wappentier an seiner Seite ist er die typische Herrscherfigur seiner Zeit. Seine Macht "fußt" fest auf den Schultern seiner Soldaten.

Die Figurengruppe "Erzbischof von Magdeburg" trägt die Umschrift:
"Der Magdeburger Erzbischof beglückte unsere Gemeinde im Jahre des Herren 1270 mit einem Chorherrenstift."

Durch die Vorherrschaft der Askanier im mitteldeutschen Raum fühlte sich der Erzbischof von Magdeburg in seinem Führungsanspruch besonders im 12. und 13. Jahrhundert stark bedroht. Zahlreiche Kriege wurden auch um den Besitz der Stadt Aken geführt. Eine besonders klug politische Aktion, war die Gründung des Chorherrenstiftes in St. Nikolai im Jahre1270. Äußerlich gesehen war dieser Vorgang eine ehrenvolle Bewidmung der Stadt mit einer kirchlichen Einrichtung. Der Kirchenfürst setzte eine größere Zahl von Magdeburg abhängiger Chorherren ein. Der Erzbischof "saß" nun fest über dem Bürgertum der Stadt. Die politische und wirtschaftliche Entwicklung Akens kam zeitweilig zum Stillstand.

Nichts als das nackte Leben hat das "junge Paar” vor dem Hochwasser der Elbe gerettet. Haus, Hof und Vieh fielen oftmals der Naturgewalt des Flusses zum Opfer. Diese Figurengruppe erinnert an Segen und Gefahr der Stadt an der Elbe.

Die Umschrift lautet:
"Viel Leid und Ungemach für unsere Stadt brachten die Hochwasser der Elbe - besonders verheerend waren die Jahre 1316, 1539, 1709, und 1845."

Einschnitte; diese Figurengruppe ist wohl im Vorfeld schon am meisten diskutiert worden. Die junge Frau hat aber nicht die Säge, sondern auch ein Stundenglas als Symbol für die Zeit in ihren Händen. Das unter ihnen brennende Haus ist eines der entscheidensten Einschnitte in der Zeitgeschichte der Stadt Aken, der Stadtbrand 1485.

Die Umschrift lautet:
"Die Zeit machte tiefe Einschnitte in unsere Stadt - vom Stadtbrand bis zur Treuhand - doch Bürgerfleiß schloss die Wunden wieder."

Die Mittelfigur, ein weiblicher Akt, ist als Symbol für die Elbe gedacht. Der zu ihren Füßen stehende Anker spannt den Bogen zu dem wohl noch am besten bekanntesten Teil der Akener Geschichte-Aken als größte Schifferstadt an der Elbe.

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