Coswig (Anhalt)

Coswig (Anhalt) sELBEr erleben

das Rathaus am Coswiger Marktplatz

Sehenswürdigkeiten

in Coswig (Anhalt)
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Nikolaikirche in Coswig

Sankt-Nicolai-Kirche

Mit ihrem 52 m hohen Turm prägt die Kirche St. Nicolai das Coswiger Stadtbild. Wer durch die Stadt an der Elbe fährt, der sieht sie für einen kurzen Augenblick an der Straße liegen – ein prächtiger Bau, dessen Geschichte weit zurück geht.

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Höhepunkte & Empfehlungen

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Fassade des Simonetti Hauses

Simonetti Haus

Das fast unscheinbare Fachwerkbauwerk von 1699 mit großem Hof, einst barocker Adelssitz, wird heute als „Simonetti-Haus“ bezeichnet. Seit 2007 hat sich der Verein Simonetti Haus Coswig (Anhalt) e.V. des vom Abriss bedrohten Anwesens angenommen und ermöglicht der Öffentlichkeit regelmäßig ein „Abenteuer Stuckdecken“ zu erleben, was überaus lohnenswert ist.

Äußerlich unscheinbar, birgt es in seinem Inneren sieben in Sachsen-Anhalt einzigartige Stuckdecken. Mit ihrem ausgefeilten ikonographischen Bildprogramm sind die Stuckaturen nicht nur in Sachsen-Anhalt ohne Vergleiche. Als Bauherr wird der Kammerrat Freiherr Friedrich von Mehder, der für Fürst Carl Wilhelm von Anhalt-Zerbst hier „aus Silber Gold imprägnieren“ sollte, erwähnt, der den Baumeister und Stuckateur Giovanni Simonetti mit den Stuckarbeiten beauftragt. 

Weitere Informationen
Simonetti Haus
Zerbster Straße 40
06869 Coswig (Anhalt)
Tel. 034903 - 499223
simonettihauscoswig@t-online.de

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Blick ins Innere der Kirche Sankt Nicolai

Cranachbilder in der St. Nicolai Kirche

1272 wird ein Augustiner– Nonnenkloster in unmittelbarer Nachbarschaft gegründet und die Kirche St. Nicolai wird den Nonnen als Nonnenkloster gestiftet. Nach 250 jähriger Nutzung als Klosterkirche wird sie im Zusammenhang mit der Reformation 1527 wieder Stadtkirche der Coswiger Bürger.

Aus der Schaffenszeit Lucas Cranach d. J. überdauerten insgesamt drei Bildwerke das kriegerische 17. Jahrhundert. Das ist einmal das „Epitaph für Ritter von Pogk“ (1577), dann das Gemälde „Abendmahl“ und das Werk mit der Kreuzigungsszene (1556). Außerdem beherbergt diese wunderschöne Kirche noch ein paar weitere Kostbarkeiten, weshalb sich ein Besuch unbedingt lohnt.

Weitere Informationen
Ev. Pfarramt Coswig
Schlossstraße 58
Tel. 034903 62938
st_nicolai@web.de
www.kirche-coswig.de

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Unterfischerei

Unter- und Oberfischerei

Dieser Wohnbereich und die Straße gehören mit zu den ältesten Siedlungsgebieten der Stadt. Die Ober- und Unterfischerei sind durch eine Stützmauer, die erst 1822 erbaut wurde, getrennt. Sie bewahrt den oberen Teil des Wohngebietes vor dem Abrutschen in die Aue. In dieser Stützmauer befinden sich noch heute Einbuchtungen, die früher als Verkaufsstände und Wetterschutz der Fischfrauen genutzt wurden.

Heute ist in einer dieser Einbuchtungen das Coswiger Stadtwappen zu sehen. Der Treppenaufgang und die Brücke wurden zusammen mit der Stützmauer geschaffen, sie sind der kürzeste Weg zum Markt und man kommt von hier aus auch bequem zur Gierfähre, die die Besucher über die Elbe ins Wörlitzer Gartenreich übersetzt.

Weitere Informationen
Tourist-Information Coswig
Tel. 034903 610155
buergerbuero@coswig-online.de
www.coswiganhalt.de