Industrie- und Filmmuseum Wolfen

Im Rahmen einer Museumsführung wird der Prozess der Filmherstellung lebendig vermittelt. Die Museumsmitarbeiter erzählen interessante Aspekte über die einst schwere Arbeit in den Dunkelräumen sowie über die Geschichte von AGFA und ORWO. An der zu besichtigenden Begießmaschine gossen die Filmwerker 1936 den ersten universell einsetzbaren Mehrschichtenfarbfilm der Welt.

Ein Höhepunkt für Freunde der Fotografie ist die „Schatzkammer“ des Museums: Die mit über 800 Fotoapparaten größte öffentlich zugängliche Sammlung Sachsen-Anhalts zeigt einen Querschnitt vorwiegend deutscher Kameraproduktion. In der Ausstellung zur Industriegeschichte der Region Bitterfeld-Wolfen schickt das Museum seine Besucher auf eine Zeitreise vom Jahr 1800 bis ins Jahr 2004. Man kann sich anhand kurzer Texte, Abbildungen und einer Multimediapräsentation über die Entwicklung einer landwirtschaftlich geprägten Region zu einer der größten Industrieregion Mitteldeutschlands informieren.

Neben der Dauerausstellung finden zahlreiche Sonderausstellungen, Vorträge und Filmvorführungen statt. Außerdem bietet das Industrie- und Filmmuseum für Schulklassen vielfältige museumspädagogische Programme rund um das Thema „Film und seine Herstellung“ an, die neben lehrplanorientierten Inhalten vor allem Erlebnis und Spaß bereiten.

Image
der Eingangsbereich im Industrie- und Filmmuseum Wolfen

Eingangsbereich

im Industrie- und Filmmuseum Wolfen
Image
eine Frau steht vor einer Gruppe von Schülerinnen in einem Ausstellungsraum des Industrie- und Filmmuseums Wolfen

eine Führung durch den Ausstellungbereich

im Industrie- und Filmmuseum Wolfen
Image
Ausstellung historischer Fotoapparate im Industrie- und Filmmuseum Wolfen

Fotoapparate-Ausstellung

im Industrie- und Filmmuseum Wolfen