Lutherhaus

Größtes reformationsgeschichtliches Museum der Welt
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Lutherstube im Lutherhaus

Das Lutherhaus wurde 1504 als Augustinerkloster errichtet. Damals noch unter dem Namen "Schwarzes Kloster" bekannt, spielte der Name auf die Kuttenfarbe der Augustinermönche an. Auch Martin Luther lebte hier ab 1508 als Mönch. Im Zuge der Reformation wurde das Kloster aufgelöst. Luther bekam das Haus 1532 übereignet und bewohnte es mit seiner Familie und seiner Frau Katharina von Bora. Nach dem Tod Luthers übernahm die Universität das Gebäude und baute es zum Stipendiatenhaus um. Das Mitte der 1580er Jahre errichtete Vorderhaus wurde in Erinnerung an den Förderer der Universität, August I. von Sachsen, als Augusteum bezeichnet. Im Jahre 1844 wurde das Lutherhaus von Friedrich August Stüler über 40 Jahre hinweg grundlegend saniert. Bis 1937 befand sich im Erdgeschoss des Hauses eine Lutherschule, im Jahre 1883 wurden die ersten Räume für museale Zwecke genutzt.