Schloss Köthen

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ein historischer Flügel und weitere Ausstellungsstücke in der Bachgedenkstätte

Bachgedenkstätte

Nachdem die ursprüngliche mittelalterliche Wasserburg 1547 aufgrund der Nachlässigkeit des Hofbäckers großenteils ein Raub der Flammen wurde, entstand zur Teilung Anhalts 1606 für den Landesherrn Ludwig das heute zu sehende Ensemble mit seinen charakteristischen Turmhauben, deren dritte mit dem 1826 errichteten Ferdinandsbau hinzukam.

Nach dem Erlöschen der Köthener Linie änderte sich auch die Geschichte des Hauses. So zog ein Gymnasium ebenso ein wie ein Gefängnis, dessen eigens errichteter hässlicher Bau 1993 verschwand. Heute lenken die Besucher ihre Schritte zum Schloss, um die Museen zu besuchen, deren ältestes das 1835 hier eingerichtete Naumann-Museum ist, weltweit einzigartig als Memorialmuseum zur Ornithologie im Biedermeierstil.
 

Ebenso familienfreundlich wie dieses Museum ist auch die Prähistorische Sammlung, in welcher speziell die Kinder beim "Abenteuer Archäologie" auf ihre Kosten kommen. Gegenüber werden Anhänger Johann Sebastian Bachs, der sechs Jahre am Hof des Fürsten Leopold wirkte, ebenso fündig wie beispielsweise auch jene Samuel Hahnemanns, Begründer der Homöopathie.

Weiterer Anziehungspunkt ist hier die "Erlebniswelt Deutsche Sprache" der Neuen Fruchtbringenden Gesellschaft. Während die Restaurierung des Spiegelsaales mit großen Schritten vorangeht, erfreut sich die barocke Schlosskapelle nicht nur für Hochzeiten großer Beliebtheit.

Dreh- und Angelpunkt für alle Gäste ist die im Ludwigsbau befindliche Köthen-Information, hier ist ein breites Angebot zu finden, von Souvenirs über Eintrittskarten bis hin zur Planung von Stadtführungen.

Spiegelsaal im Schloss Köthen

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Ausstellungstücke in der Prähistorischen Sammlung

Prähistorische Sammlung

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Ein Mann verkleidet als Bach steht vor dem Köthener Veranstaltungszentrum

Bachstadt Köthen

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Schatten vor einer großen Leinwand mit deutscher Schrift

Erlebniswelt Deutsche Sprache