LEADER-Förderung für Machbarkeitsstudie zur Weiterentwicklung der WelterbeCard

Die WelterbeRegion Anhalt-Dessau-Wittenberg e.V. hat einen LEADER-Förderantrag für eine Machbarkeitsstudie zur Weiterentwicklung der WelterbeCard gestellt. Ziel ist es, das erfolgreiche Angebot nach neun Jahren Betrieb zukunftssicher weiterzuentwickeln, wirtschaftlich zu stärken und noch mehr Gäste für die Region zu begeistern.

LEADER ist ein EU-Förderprogramm zur Stärkung der ländlichen Räume in Sachsen-Anhalt, das lokale Projekte über Lokale Aktionsgruppen unterstützt. Das vorliegende Projekt wird durch die Lokale Aktionsgruppe Mittlere Elbe-Fläming e.V. im Management begleitet.

Im Mittelpunkt der Studie steht die Prüfung eines umlagefinanzierten Gästekartenmodells. Künftig könnten Übernachtungsgäste der Region die WelterbeCard automatisch bei ihrer Anreise erhalten, ähnlich wie einen Zimmerschlüssel. Die Finanzierung würde über ein Umlagemodell erfolgen, sodass die Karte für Gäste als inklusive Leistung wahrgenommen wird.

Die Machbarkeitsstudie untersucht, ob ein solches Modell wirtschaftlich, organisatorisch und technisch umsetzbar ist. Dabei werden unter anderem ein geeignetes Card-Konzept, ein Finanzierungs- und Verrechnungsmodell, die notwendigen technischen Prozesse sowie die Zusammenarbeit mit touristischen Leistungsträgern entwickelt und bewertet. 

Abschließend wird eine Empfehlung ausgesprochen, ob die Einführung einer umlagefinanzierten WelterbeCard sinnvoll und langfristig tragfähig ist.

Mit dem Vorhaben soll die regionale Tourismuswirtschaft gestärkt, die Zusammenarbeit der touristischen Partner weiter ausgebaut und die Wettbewerbsfähigkeit der WelterbeRegion nachhaltig verbessert werden. 

Gleichzeitig soll die WelterbeCard als gemeinsames touristisches Angebot die Sichtbarkeit der zahlreichen Kultur-, Natur- und Freizeitangebote der Region weiter erhöhen und insbesondere auch kleineren touristischen Anbietern zugutekommen.

Die Machbarkeitsstudie soll bis Ende September 2026 abgeschlossen sein. 

LeaderLeader - Lokale Aktionsgruppe Mittlere Elbe - Fläming