Schloss Coswig (Anhalt)
Malerisch am nördlichen Hochufer der Elbe gelegen, war es lange Zeit Witwensitz für das Fürstenhaus von Anhalt. Letzte Bewohnerin dieser Epoche war Friederike Auguste Sophie von Anhalt-Zerbst. Nach einem verheerenden Brand in der Innenstadt 1825 spendete sie einen großen Geldbetrag, um die Menschen zu unterstützen und Schäden zu beseitigen. Aus großer Dankbarkeit wurde die Neugasse in Friederikenstrasse umbenannt.
In späterer Zeit war das Schloss Lazarett und Archiv. Seit 2006 in Privatbesitz, kann es leider nicht besichtigt werden.
Von Philipp Melanchthon, einem engen Weggefährten Luthers ist überliefert: „Coswig liegt hoch in gesunder Luft und unten fließt die Elbe vorbei. Gegenüber im Wörlitzer Winkel ist ein schöner Vogelgesang, herrliche Jagden, Fischereien und andere Nutzung, welches alles ich dergestalt an keinem anderen Orte beim Rhein so nahe beisammen wüsste.“



Öffnungszeiten
nicht öffentlich zugänglich