Caroline Bardua

Caroline Bardua aus Anhalt war eine der ersten Frauen, die sich eine Existenz als Künstlerin aufbauen konnte. In Ballenstedt geboren, war sie als Porträtmalerin im 19. Jahrhundert eine der bedeutendsten Vertreterinnen der deutschen Romantik.
Im Jahre 1811 besuchte Caroline ihren Bruder Ernst in Coswig (Anhalt) und nahm Kontakte zu den hochbetagten Fürstenwitwen Friederike von Zerbst und ihrer Schwester Christine von Sondershausen auf, die auf dem Coswiger Schloss ihren Witwensitz hatten. Begeistert von ihrer Kunst richteten die Fürstinnen der Malerin im Schloss ein Atelier ein. So wirkte sie einige Zeit in Coswig (Anhalt), bevor sie ihr weiterer Lebensweg gemeinsam mit ihrer Schwester, der Sängerin Wilhelmine Bardua, unter anderem nach Paris und Berlin führte.
Ob Stargeiger Paganini, Angehörige des preußischen Königshauses, Caspar David Friedrich, Komponist Carl Maria von Weber oder die genialische Gestalt des Dichterfürsten Goethe: Sie alle ließen sich von Caroline Bardua malen.
Ausstellung in der Anhaltischen Gemäldegalerie im Georgium
In der Anhaltischen Gemäldegalerie im Georgium sind einige Bilder von Caroline Bardua zu sehen.




